Wohnung mieten oder kaufen? 8 Gründe für den Kauf

Juli 5, 2019 / Redaktion

Eine Wohnung mieten oder kaufen? 8 Gründe für den Kauf einer Wohnung

Wer aktuell eine Wohnung sucht, ist mit einem Wohnungskauf besser beraten als weiter zur Miete zu wohnen.

Wir zeigen Ihnen acht gute Gründe, warum das so ist.

Mit Klick auf den entsprechenden Punkt können Sie direkt zu einer ausführlichen Erklärung springen:

1. Mieten wird immer teurer

2. Eine Eigentumswohnung schützt vor steigenden Mieten

3. Immobilienbesitzer sind seltener von Altersarmut betroffen

4. Immobilienbesitz hilft beim Vermögensaufbau

5. Ein Wohnungskauf ist so günstig wie nie zuvor

6. Kaufen ist günstiger als mieten

7. Echter, dauerhafter Inflationsschutz

8. Vorteile bei der Erbschaftssteuer

Wer kann schon von sich behaupten, das perfekte Zuhause gefunden zu haben? Wahrscheinlich wohnen die Wenigsten in ihrem „Traumzuhause“. Wer es aber geschafft hat, will gar nicht mehr weg. Ein Mietvertrag ist dann gut, Wohneigentum wäre aber noch besser.

Die grundsätzliche Überlegung lautet: Mieten oder kaufen? Sie stellt sich bei einer Immobilie noch dringlicher als bei anderen Gebrauchsgegenständen. Denn Wohneigentum ist ein größeres Investment.

Wenn Sie sich langfristig an eine Lage binden möchten, ist das ein gutes Argument für einen Kauf. Ebenso, wenn Sie zuversichtlich sind, die Wohnung anderenfalls einträglich vermieten zu können. In diese Überlegung sollten natürlich auch die laufenden Kosten einer Eigentumswohnung einfließen.  Warum es klug ist, sich rechtzeitig Immobilienbesitz zu sichern, und sei es nur eine kleine Eigentumswohnung, erläutern wir in diesem Artikel.

Erster Grund: Mieten wird immer teurer

Besonders in den deutschen Millionenstädten sind Wohnungen zum Luxusgut geworden. Glaubt man einer Analyse der Erschwinglichkeit deutscher Großstädte von ImmobilienScout24, dann ist der Wohnkostenanteil in allen deutschen Großstädten rasant gestiegen. Wer in Berlin zur Miete wohnt, muss im Durchschnitt fast ein Viertel seines Einkommens für die Miete ausgeben. Das ist erheblich mehr als noch vor zehn Jahren. Die Mieten haben sich in Berlin in den letzten acht Jahren verdoppelt, der Verdrängungswettbewerb ist in vollem Gange.

Berlins Wirtschaft wächst, die Hauptstadt prosperiert und verbessert stetig ihre Wohnqualität. Dank eines hohen Zustroms von Neubürgern steigt die Einwohnerzahl. Auch das steigert die Wohnungsnachfrage und lässt die Mieten stetig steigen.

Zweiter Grund: Eine Eigentumswohnung schützt gegen steigende Preise und Mieten

Die sprichwörtlichen „eigenen vier Wände“ besitzen Sie nur in Form von Wohneigentum. Mit einer Eigentumswohnung sind Sie auf der sicheren Seite, denn aus diesem Paradies kann Sie niemand vertreiben. Wenn nebenan die Mieten wieder mal erhöht werden, sind Sie fein raus. Wohnen Sie selber in Ihrer Eigentumswohnung, sind Sie vor Mieterhöhungen sicher, die sonst unweigerlich drohen. Der Wert Ihrer Wohnung erhöht sich sukzessive, wenn die Mieten in Ihrem Bezirk oder in Ihrer Umgebung immer teurer werden. Wer sie gerade nicht selber benötigt, der profitiert trotzdem: Steigende Mieten und Preise machen Wohnimmobilien für Käufer attraktiv. Mit höheren Mieteinnahmen steigen die Renditen, und auch als Beleihungsobjekt ist eine vermietete Eigentumswohnung von unschätzbarem Wert.

Dritter Grund: Eigenheimbesitzer sind seltener von Altersarmut betroffen

Diese Rechnung, die unter Punkt zwei beschrieben ist, zahlt sich langfristig doppelt aus. Wer eine Immobilie sein Eigen nennt, der macht nicht den Vermieter reicher, sondern sich selbst. Er ist dadurch deutlich besser gegen Altersarmut geschützt. Durchschnittlich spart ein Eigentümer im Ruhestand über 500 Euro gegenüber einem Mieter. Diese Summe kann am Ende einen deutlichen Unterschied in der Haushaltskasse machen. Während Mieter besorgt in die Zukunft schauen, genießen Eigenheimbesitzer einfach ihren Ruhestand.

Die große Mehrheit der Eigenheimbesitzer ist Selbstnutzer. Diese sind auch langfristig von der Richtigkeit des Immobilienkaufs überzeugt und sehen eine Eigentumswohnung als perfekte Ergänzung der Rente an. Immowelt hat Menschen befragt, die kurz vor dem Kauf einer Immobilie stehen. 28 Prozent von ihnen sehen eine eigene Immobilie als wichtigen Teil Ihrer Altersvorsorge. Diese Zahlen sprechen also für sich. Gerade in diesen Zeiten, da Lebensversicherungen ihre vorgesehenen Ablaufleistungen nicht einhalten können, erweist sich das Eigenheim als eine zuverlässige Altersvorsorge mit sicherer Rendite.

Vierter  Grund: Immobilienbesitz hilft beim Vermögensaufbau

Neben dem Schutz vor Altersarmut hilft Immobilieneigentum auch beim Vermögensaufbau. Eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens empirica zeigt, dass sich Wohnungseigentümer und Mieter sich in Sachen Vermögensbildung stark unterscheiden. Selbst bei identischem Einkommen bauen Mieterhaushalte geringere Geldvermögen auf. Immobilieneigentümer im Alter zwischen 55 und 59 Jahren besitzen laut der Untersuchung etwa sechsmal so viel Vermögen wie Mieter. Das ist ein deutliches Indiz für die Vorteile, die sich beim Eigentümer auf lange Sicht summieren.

Fünfter Grund: Der Wohnungskauf ist so günstig wie nie zuvor

Aktuell sind die Bedingungen für den Eigenheimerwerb so günstig wie noch nie, und Selbstnutzer können sogar noch vom staatlichen „Baukindergeld“ profitieren. Berliner Immobilienpreise sind alles andere als hoch. Die noch relativ niedrigen Quadratmeterpreise in Berlin machen den Erwerb von Wohneigentum so einfach wie nie zuvor. Es ist somit der ideale Zeitpunkt für einen Immobilienkauf. Berlin spielt kulturell fraglos in einer Liga mit London, Paris, Oslo, Zürich oder Sankt Petersburg. Bei den Kaufpreisen ist unser Spreeathen aber eher mit Leipzig, Köln und Dresden vergleichbar. Damit zählt die Hauptstadt zu den preiswerten Metropolen.

Das ist Marktwirtschaft: Knappe Angebote auf dem Markt lassen die Preise weiter steigen. Dadurch sind die Renditeaussichten sehr gut bei einem Erwerb einer Eigentumswohnung. Berlin ist dabei, seine Stärken zu entfalten. Zunehmend bemerken Investoren: Berlin ist eine der attraktivsten Städte der Welt. Kultur, Lebensqualität und wirtschaftliches Wachstum bei gleichzeitig noch relativ niedrigen Quadratmeterpreisen sprechen für die Stadt. Im internationalen Vergleich sind Quadratmeterpreise von knapp 5.000 Euro noch sehr gering. In Wien muss doppelt so viel, in Paris sogar mehr als dreimal so viel gezahlt werden. Mit Preisen von 30.000 Euro pro Quadratmeter in London kann sich Berlin noch lange nicht messen. Aber die Vergleiche zeigen, über welch immenses Potenzial der Berliner Immobilienmarkt verfügt.

Sechster Grund: Kaufen ist günstiger als Mieten

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft ist Eigentum in Berlin gegenüber der Miete beachtliche 29,1 Prozent billiger. Nur in ganz wenigen deutschen Landkreisen ist es derzeit günstiger, eine Wohnung zu mieten, als sie zu kaufen. Selbst bei einem Zinsanstieg um bis zu 3,5 Prozent ist eine Eigentumswohnung immer noch günstiger als zu mieten.

Zur Ermittlung der laufenden Kosten zog das IW in der Studie alles in Betracht, was Mieter und Eigentümer für das Wohnen aufwenden müssen. Bei letzteren fielen zwar eine Reihe von Kosten an: Zinsen für das Fremdkapital, entgangene Zinsen für das Eigenkapital, Grunderwerbssteuer, Kosten für die Instandsetzung, Substanzverluste, Wertzuwächse und Einkommenssteuern. Bei den Mietern wurden die jährlichen Mietkosten ermittelt. Die Wohnungsbesitzer schnitten trotzdem besser ab.

Siebter Grund: Echter, dauerhafter Inflationsschutz

In einer langfristigen Betrachtung, zwischen den Jahren 1970 und 2000 wies die Bundesrepublik eine Inflationsrate von durchschnittlich beinahe 4 Prozent pro Jahr auf. Doch schon bei einer Inflation von nur 2,5 Prozent nimmt die Kaufkraft des Vermögens über die Jahre rapide ab: 50.000 Euro haben fünf Jahre später dann bloß noch eine Kaufkraft von 44.000 Euro. Die beste Versicherung gegen Inflation, das wussten schon viele Generationen vor uns, ist eine Immobilie. Eine Eigentumswohnung ist ein bleibender sicherer Wert und bietet einen dauerhaften guten Schutz vor einer Geldentwertung. Anders als Gebrauchsgegenstände wie Autos oder Elektronikgeräte stellt eine Immobilie einen stabilen Sachwert dar.

Achter Grund: Wohneigentum hat Vorteile bei Erbschaftsteuer

Auch das Vererben von Wohneigentum hat Vorteile. Wird eine Eigentumswohnung oder das Eigenheim dem Ehepartner oder eingetragenem Lebenspartner vererbt, wird unabhängig vom Wert der Immobilie keine Erbschaftsteuer fällig. Die Regelung gilt, wenn die Immobilie nach zehn Jahren nach der Erbschaft nicht verkauft, vermietet oder verpachtet wird. Zusätzlich sind auch Kinder und Enkelkinder, wenn deren Eltern bereits verstorben sind, von der Erbschaftsteuer befreit, wenn die Wohnfläche unter 200 Quadratmetern ist.

FAZIT:  Klarer Vorteil Wohnungskauf

Wenn Sie eine Wohnung suchen oder an einem Kauf interessiert sind, sind das entscheidende Argumente. Mietern bietet sich derzeit die Chance ihres Lebens: Trotz vielerorts gestiegener Preise lohnt es sich, jetzt in die eigenen vier Wände zu investieren. Schöne Wohnungen für Selbstnutzer oder Anleger in besten Lagen Berlins, finden Sie zum Beispiel hier.



Kontakt