Erste Wohnung kaufen: Das sollten Sie wissen!

Juli 23, 2019 / Redaktion

Die erste Wohnung kaufen: Darauf sollten Sie achten!

In unserem Ratgeber-Artikel für Erstkäufer einer Immobilie erklären wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf Ihrer ersten Wohnung achten sollten. Egal, ob zum Vermieten oder selbst Bewohnen: Wir haben Ihnen die wichtigsten Artikel für Erstkäufer zusammengestellt. So kommen Sie schneller ins Wohneigentum!

1. Voraussetzungen für den Kauf einer Wohnung

2. Die Lage: Wo lohnt sich ein Immobilienkauf?

3. Die richtige Wohnung auswählen

4. Wie viel Geld brauchen Sie für die erste Wohnung?

5. Welche Versicherungen brauchen Sie für Ihre Eigentumswohnung?

6. Laufende Kosten einer Eigentumswohnung

7. Fazit

Warum eine eigene Wohnung kaufen?

 Viel zu wenige Menschen schaffen es in Deutschland in die eigenen vier Wände. Mit unter 50 Prozent ist der Anteil der Einwohner mit Wohneigentum fast der niedrigste in ganz Europa.

 Das überrascht, weil es immer teurer wird, zur Miete zu wohnen und mittlerweile oft die Hälfte des Haushaltseinkommens kostet.

 Gleichzeitig können Immobilien Sie vor der Altersarmut schützen. Sie sind Eigenheim und Altersvorsorge zugleich.

 Gerade in Anbetracht der äußerst niedrigen Zinsen sollten daher mehr Menschen den Kauf einer Immobilie ins Auge fassen.

Voraussetzungen für den Kauf einer Wohnung

Grundlegend gilt: Übereilen Sie den Kauf nicht! Nehmen Sie sich Zeit, verschiedene Angebote zu vergleichen.

Wir haben Ihnen die wichtigsten Fragen aufgelistet, die Sie in die Auswahl Ihrer Immobilie einfließen lassen sollten:

  • Wo möchten Sie wohnen?
  • Warum möchten Sie hier wohnen?
  • Passt die Umgebung zu Ihnen?
  • Wie lange möchten Sie hier wohnen?
  • Mit wem möchten Sie hier wohnen?
  • Welche alternativen Immobilien kommen in Frage?
  • Wer berät Sie sachkundig und objektiv?
  • Sind Kaufpreis, Nebenkosten und Zinsen marktgerecht und tragbar?
  • Fair verglichen: Wie hoch sind die Mieten für Wohnungen an gleicher Stelle?

 Kaufen Sie die Immobilie nur dann, wenn alle Fragen schlüssig geklärt und beantwortet sind und die Alternativen aus guten Gründen ausscheiden.

Die Lage: Wo lohnt sich ein Immobilienkauf?

 Wer eine Wohnung kauft, bindet sich an einen Ort und sollte deshalb sorgfältig und mit Bedacht vorgehen.

 Dabei sollten Sie Ihre Bedürfnisse und Wünsche sowie Ihre Anforderungen an Ihr Wohnumfeld miteinbeziehen.

 Aber natürlich zählen auch „harte Fakten“.

 Welche das sind, erfahren Sie in unserem Artikel über die richtige Lage einer Immobilie.

 Die richtige Wohnung finden

 Sie haben sich also für den Immobilienkauf entschieden. An nächster Stelle steht nun die Suche nach einem passenden Objekt.

 Viele Menschen entscheiden sich dafür, einen Immobilienmakler zu beauftragen, der ihnen die passende Eigentumswohnung präsentieren soll.

 In unserem Artikel erfahren Sie, welche Aufgaben er übernimmt und woran Sie einen seriösen Makler erkennen.

 Sollten Sie schlussendlich mehrere Objekte zur Auswahl haben, können Sie mit unserer „Checkliste Wohnungskauf“ vergleichen, welche Wohnung geeigneter sein könnte.

Erwecken Sie niemals den Eindruck, eine Wohnung um jeden Preis erwerben zu wollen! Jedes „Preisschild“ ist erstmal eine unverbindliche Empfehlung, verhandeln Sie dementsprechend hart.

Wieviel Geld brauchen Sie für die erste Wohnung?

Natürlich brauchen Sie Geld, um die Immobilie zu bezahlen. In der Regel übernimmt die Baufinanzierung eine Bank. Ganz ohne Eigenkapital ist die Finanzierung jedoch schwierig.

In der Regel wird das Kreditinstitut dem Käufer maximal 80 Prozent des Kaufpreises finanzieren. Der genaue Betrag hängt ganz individuell von Einkommen, Sicherheiten und Solvenz ab.

Die Banken rechnen da einfach: Je niedriger das Eigenkapital, desto höher das Ausfallrisiko - und das scheuen sie.

Es ist leicht, im Gewirr aus Zinsen, Tilgung und Finanzierungsdeutsch den Überblick zu verlieren. Lesen Sie deshalb in unserem Artikel zur Finanzierung einer Eigentumswohnung ausführlich, wie eine Finanzierung funktioniert. Hier erfahren Sie auch, wie Sie einen Wohnungskauf ohne Eigenkapital finanzieren. Auch wenn Sie Immobilien kaufen möchten, um sie zu vermieten und sich langfristig ein zusätzliches Einkommen aufzubauen, sollten Sie den Artikel lesen.

Tipp: Informieren Sie sich über das Wohneigentumsprogramm der KfW! Die staatliche Bank KfW fördert den Erwerb einer selbstgenutzten Wohnung mit sehr günstigen Realkrediten.

 

Welche Versicherungen brauchen Sie für eine Eigentumswohnung?

Den Inhalt Ihrer Mietwohnung hatten Sie wahrscheinlich bisher über eine Hausratversicherung wirtschaftlich abgesichert, die mit dem Gebäude, dem Grund und Boden aber nur wenig zu tun hat.

Als Eigentümer müssen Sie mindestens eine zusätzliche Versicherung abschließen: Die Wohngebäudeversicherung.

Sie sichert die Risiken aus Wasserrohrbrüchen, Feuer oder Sturm ab. Diese Versicherung ist schon deshalb obligatorisch, weil sich die finanzierende Bank über eine Grundschuld oder Hypothek das Haus als Sicherheit eintragen lässt. Der Wert dieser Sicherheit muss deshalb erhalten bleiben.

Laufende Kosten: Endlich keine Mieten mehr zahlen, aber…

Eigentümer statt Mieter zu werden, ist oft ein guter Schritt.

Statt Miete die monatliche Rate zu zahlen und damit langfristig eine eigene Immobilie zu erwerben, ist für viele Menschen verlockend.

Allerdings ist mit dem Bedienen des Kredites noch nicht ganz Schluss. Die manchmal gehörte Formel „Keine Miete, keine laufenden Kosten“ ist eine Milchmädchenrechnung.

Der Besitzer eines Hauses oder einer Eigentumswohnung spart die Kaltmiete (Nettomiete). Alle Nebenkosten sind weiterhin fällig: etwa Heizung, Wasser, Strom, Grundsteuer, Versicherungen, Reparaturen, Entsorger oder Schornsteinfeger. Der Hauseigentümer steht für alle diese laufenden Ausgaben in der Pflicht.

Für eine Eigentumswohnung bezahlt sie der Eigentümer teilweise auch direkt (z.B. die Grundsteuer, den Strom oder Reparaturen an der Wohnung). Zum Großteil jedoch werden sie bei einer WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft) über das sogenannte Wohn- oder Hausgeld abgerechnet.

Die Höhe des Hausgelds ist im Haushaltsplan der WEG festgeschrieben, den die Eigentümergemeinschaft auf ihrer jährlichen Versammlung beschließt. Sie umfasst auch Investitionsrücklagen.

Fazit

Sie möchten Ihre erste Wohnung kaufen und nicht länger Mieter sein? Oder sind Sie schon stolzer Besitzer Ihrer eigenen Immobilien? Dann schauen Sie sich doch unsere Eigentumswohnungen in Berlin an!



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